Angst macht sich breit

Angst macht sich breit

Sinnsuche

Angst

 

Glück oder Fluch?

 

 

 

 

 

 

Wenn die Nacht kommt und damit die Not,

wie komme ich an mein täglich Brot?

Die Füße Dir zittern,

die Nasenlöcher wittern,

der Nacken versteift,

dann bist Du des morgens gereift!

 

Die Angst in der Dunkelheit,

Grauen macht sich in Dir breit.

Das Joch so schwer und so hart,

der Nebelschleier Dich umgart,

das Böse zieht seine Greise,

kommt die Erlösung ganz leise!

 

Hoffen, Bangen und Leiden ertragen,

Elend erleben und Unbehagen.

Groß und größer die Ohnmacht sich traut,

Selbstmitleid in Dir eine Mauer sich baut.

Lähmende Glieder in enger Brust.

Freiheit verwandelt im Verlust!

 

Hindurch – hinfort – gerade aus.

Zieht mich die Sehnsucht ins Leben mit Kraus.

Schmerzvoll, leidend mit Sinnlosigkeit,

das Licht es scheint da vorne weg weit.

Und doch nimmt’s mich in seinen Bann,

bete, laufe und vertraue komm an!

 

Wie hilflos ich bin in diesen Tagen,

zu schwer scheinen sie die Plagen.

Unlösbar, endlos und unsinnig auch,

bilden sie in mir den nebligen Rauch.

Halten mich fest, fassen nach mir.

Herr – Hilfe, die such ich bei Dir!

 

Wo um Himmels Willen,

kann ich nur meinen Hunger stillen?

Ohne Auswege sitze ich hier,

fühle nur noch Grauen in mir.

So hat es wohl keiner gewollt,

warum nur das Leben mir Unheil zollt?

 

von Irene Steinbach

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