Das Feld neu bestellen – Teil 1 von 2

Ich komme aus einem Land…

Ich komme aus einem Land in dem hart gearbeitet wird!

Gefühle haben keinen Platz!

Pausen sind Ausnahmen!

Tag und Nacht für die Arbeit da sein – für das Überleben kämpfen, das ist der Sinn!

Zweck des Lebens:

„Nur wer hart arbeitet ist etwas wert, hat Nutzen für die Gemeinschaft.“

Eine oder einer ist  Chef!

Auf ihre/seine Laune kommt es an!

Auf ihre/seine EIN-Bildung kommt es an!

Was sie/er sagt ist richtig!

Nur ihre/seine Meinung stimmt!

Alle anderen haben zu gehorchen. Sie müssen nach ihrer/seiner Gesinnung leben. Sie müssen dann tanzen und springen wenn sie/er pfeift.

 

Wir tragen des „Chef’es“ Last während uns mehr und mehr aufgeladen wird.

 

In meinem Herkunftsland kennen wir die echte Liebe nicht. Wir kennen wohl das Wort Liebe. Wir kennen die Nächstenliebe im Kleinen. In erster Linie kennen wir diese Liebe die weh tut. Diese Liebe die alles aufgibt um dem Herrscher zu gefallen. Nur – der Herrscher ist ein Mensch. Eine Frau oder ein Mann von Geschlecht. Sie oder er bestimmen über Freude und Leid.

Alle jene aufgeführten Überzeugungen,  sollten die meinen sein.

*Chefin/Chef steht auch für Trends, für Abgaben, für politische Entscheidungen, für wirtschaftliche Tendenzen, einfach für die Dinge, denen wir uns unterwerfen.

Funktionieren – im Hamsterrad laufen – Pflichten erfüllen – Rechte abgeben – immer gesund sein – permanent lächeln auch wenn es mir nach weinen ist…

 

Wo sind wir da nur gelandet?

 

Ganz schön mühsam. Permanent unter Strom allen und allem gerecht zu werden.

Ich ernte was ich säe

Es liegt in meiner Hand

 

Hier bin ich geboren.

Dort bin ich aufgewachsen.

Da komme ich her.

Da habe ich gelebt.

So bin ich erzogen.

 

 

 

 

Dieses Leben ist mir vertraut. Dem kann ich also „trauen“ dass es funktioniert.

Wenn ich so weiterlebe, dann gehöre ich zum Großen Ganzen. Dann bin ich Teil dieser Gemeinschaft. Dann bin ich mitten drin.

 

Wo mitten drin?

Mitten drin in einem Leben

  1. das mich jagt
  2. das mich hetzt
  3. das mich krank macht
  4. das mich blind macht
  5. das mich taub macht
  6. das mich hart macht.
  7. da mich …

 

N U R . . .

Ich kann so nicht leben!

Dort fehlt mir die Luft zum Atmen!

Mein Herz ist traurig und leer.

Dort fühle ich mich  immer als Außenseiter!  Da versteht mich fast keiner.

Die Menschen um mich herum wollen mich so machen wie sie sind. Auch ich soll funktionieren. Etwas in mir wehrt sich vehement dagegen. Ich fühlte dass es nicht meine Welt ist wie sie da leben.

 

Also machte ich mich auf die Suche nach meinem Land. Nach einem Land wo ich mich zuhause fühle. Nach einem Land in dem ich so bin wie ich wirklich bin.

Ein Land, in dem Gefühle eine große Rolle spielen. Ein Land, in dem mit Nächstenliebe gehandelt wird und nicht nur gepredigt. Ein Land, in dem der Mensch als Mensch einen Wert hat und nicht als Position, Nummer oder Figur.

Und dieses Land ist ganz anders als da wo ich herkomme!

 Teil 2 folgt!

 

Herzlichst Irene Steinbach

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