Durcheinander

Kunterbunter Wirbelwind

 

 

Vom Kopf bis zum Zeh,

es tut alles weh.

Gerade so zum ertragen,

reißt es auf viele Fragen.

 

Es spielt mit mir Katz und Maus,

ist kaum zu halten aus.

Irgendwie und irgendwo,

macht es traurig und auch froh.

 

Keine Angst es ist nicht gar so tragisch,

legt einfach nur Klarheit auf den Tisch.

Schmerzen im Grunde sind es nicht,

es liegt ja auch ein Lächeln mitten im Gesicht.

 

Was ist es nur,

komme nur sehr langsam heut auf Tour.

Innerlich da läuft es kunterbunt,

und im außen erleb ich verzückte Stund.

 

Kann nicht so recht meine Arbeit tun,

kann auch gar nicht einfach nur ruh’n.

Es ist mir heiß, es ist mir kalt,

stehe auf der Blumenwiese und auch im Wald.

 

So durcheinander war ich nie,

es zittern mir nicht nur die Knie.

Es bebt mein ganzes Kartenhaus,

o mein Gott, wie sieht’s hier aus?

 

Lass einfach alles runterfallen,

s’wird schon nicht so sehr laut knallen.

Und falls doch?

Das sehe ich dann noch?

 

Und „schuld“ daran das bist Du,

lässt mir einfach keine Ruh.

Nein, ich meine nicht Dich,

ich spreche von dem der spiegelt sich.

 

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Comments

  1. Klaus K. says:

    Wunderschön. Von wem ist das Gedicht oder schreiben Sie alles selbst?

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    • Irene says:

      Lieber Kommentator,

      es freut mich sehr, dass Ihnen das Gedicht gefällt. Ich schreibe alle Beiträge, Geschichten und Gedichte dieser Seite selbst.
      Wenn es dann jemanden berührt – Anklang findet – dann hat mein Schreiben noch mehr Sinn.

      Ihnen meinen besten Dank für Ihre Worte. Sie verschönern meinen Tag!

      Es grüßt Sie herzlich

      Irene Steinbach

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