…weiter gehen im Licht mit mir

Licht in mir

Dunkelheit und Lichtzeichen

SOLL ICH?

SOLL ICH NICHT?

 

 

 

 

 

 

Da ist es dunkel da draußen,

drinnen – da ist es hell.

Das macht Angst!

Unbehagen macht sich breit!

 Zweifel kommen auf!

Zwei Fälle sozusagen. Soll ich oder soll ich nicht?

Ich spüre dass ich weiter gehen muss. Stehen bleiben in der Dunkelheit das geht nicht. Schritt für Schritt in eine ungewisse Zukunft. Das setzt Vertrauen voraus. Vertrauen dass du den richtigen Weg gehst.

Woher aber weißt du ob du in die Richtung gehst an deren Ende ein lohnendes Ziel auf Dich wartet?

Du weißt es definitiv einfach nicht.

Du kannst nur hoffen. Das tust du auch. Noch mehr aber bangst du.

Deine Sorge ist so groß, dass sie dich in Deiner Vorwärtsbewegung lähmt. Du willst so langsam wie möglich nach vorne gehen. Es könnte sein dass es ja die falsche Strasse ist. Deshalb einfach langsam laufen. Somit kannst du jederzeit umdrehen und musst nicht so weit zurück.

Wer keine Kraft mehr hat, der spart damit. Der spart jede Bewegung weil sie Energie kostet. Und das ist es was er im Moment nicht besitzt. Also spart er. Und das ist der Zustand in dem wir uns am liebsten in eine Ecke setzen würden und wie ein kleines Kind darin kauern wollen.

Die Hände vor Angst und Panik vor dem Gesicht oder kauend an den Fingern. Wir fühlen uns hilflos. Sind gelähmt.

Ohne Orientierung ist das Leben gleich einer Hölle vorstellbar.

Jeder Schritt könnte Dich ins Verderben bringen.

Dass dich jeder Schritt auch in deine Sonne, in dein Glück bringen kann, das kannst du nicht glauben. Zu groß ist die Sorge um das Leben. Um das Überleben. Das ist unser Sinn. Das nackte Leben ist manchmal alles was dir noch bleibt. Das ist hart. Das ist fast unmenschlich.

Wenn dir nichts mehr bleibt nur noch das Licht in dir, dann bleibt dir nichts anderes übrig als dich daran zu orientieren.

Das ist der einzige Wegweiser.

Nur leider leuchtet dieser Wegweiser so klein in manchen Situationen. Das Lichtlein brennt so heimlich vor sich hin, dass es gerne übersehen wird. Es leuchtet so unspektakulär dass es nicht so sehr wertgeschätzt wird. Nur, es ist genau jenes Licht das dich durch die Dunkelheit bringt.

Es ist exakt jenes kleine Feuer das dein Leben erhellt. Falls dieses kleine Flackern erlischt, wirst du durch dein Leben irren.

Es ist diese eine kleine Flamme die es zu erhalten heißt, diese zu schüren bis sie lodernd brennt. Bis sie lodernd brennt, uns und andere wärmt – zum Feuer des Lebens wird.

Und stehst du an einer Strasse mit Tausenden von Laternen, sie werden dich immer auf einen Weg von dir weg führen, werden dich blenden wenn du deine innere Navigation ausgeschaltet hast.

Wer seinem inneren kleinen Leuchten vertraut,

wird selbst in der dunkelsten Nacht

und am düstersten Tag,

seinen Weg aufrecht gehen können.

Herzlichst Ihre Irene Steinbach

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